Zur Ausstellungseröffnung mit Lesung von Christian Winterstein und Wilhelm Holthus aus dem Roman von Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“, am Sontag, 5. Juli um 17.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen. In der Sakristei wird parallel dazu der Film von Detlev Hamann „Meine Kindheit im Krieg“ – Zeitzeugen berichten gezeigt.
Zwischen 1940 und 1942 riefen Otto und Elise Hampel, ein Berliner Arbeiterehepaar, mit Postkarten und Flugzetteln zum Sturz des Naziregimes und zur Beendigung des Krieges auf. Die allermeisten der weit über 200 Postkarten und Flugzettel, die die Hampels in Treppenhäusern und Briefkästen hinterlegten, wurden von ihren Findern bei der Polizei abgegeben. Nach zwei Jahren illegaler Untergrundtätigkeit wurden die Hampels denunziert. 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, starben sie noch im gleichen Jahr unterm Fallbeil der Hinrichtungsstätte Plötzensee.
Hans Fallada verarbeitete das Schicksal der Hampels literarisch in seinem Roman „Jeder stirbt für sich allein“. Der Bielefelder Künstler Peter Flachmann hat szenische Grafiken auf dem Computer erschaffen, die dem Betrachter die Möglichkeit gibt, sich auf seine ganz individuelle Weise mit den Inhalten auseinander zu setzen.
Die Ausstellung stellt fotografische Reproduktionen der Original-Postkarten und -Flugzettel aus dem Bundesarchiv in den Mittelpunkt. Kurator Christian Winterstein möchte daran erinnern, dass es Menschen gegeben hat, die in einer gesellschaftlichen Umgebung, die geprägt war von Anpassungsdruck und barbarischer Herrschaft, das Empfinden für Gerechtigkeit nicht verloren; die, allein und auf sich gestellt, den Mut und die Hoffnung fanden, praktisch Widerstand zu leisten.
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